Nach dem eher durchwachsenen Wetter am Donnerstag und Freitag erwartete uns samstags strahlend blauer Himmel. Gleich nach dem Frühstück brachen wir zur geplanten Tageswanderung zur Schwarzenbachtalsperre und nach Forbach auf. Gut gerüstet mit Proviant, Trinken, Sonnencreme und Badesachen im Rucksack liefen wir pünktlich um 9:30 Uhr los. Nach einem kurzen Stück entlang der Straße erreichten wir die Dorfkirche von Herrenwies, ab dann ging es auf schattigen Waldwegen leicht bergauf Richtung Osten.

Wanderung zwischen Herrenwies und der Schwarzenbachtalsperre

Dorfkirche von Herrenwies
Nach eineinhalb Stunden Wanderung tauchte vor uns der Herrenwieser See auf, ein Naturdenkmal (kleines Naturschutzgebiet). Waren wir bis dahin auf normalen Forstwegen gelaufen, ging es jetzt auf einem richtigen Wanderweg weiter - nämlich dem Westweg, dem 285 km langen Fernwanderweg quer durch den Schwarzwald, der über 100 Jahre alt ist. Auf Natursteinen wanderten wir bergab zur Schwarzenbachtalsperre.

Herrenwieser See

Auf dem Westweg
Um die Mittagszeit erreichten wir den Stausee, der leider nur halb gefüllt war, so dass Baden oder Tretboot fahren dort nicht möglich war. Wir marschierten am Seeufer entlang bis zur Staumauer, wo wir im Wald unser mitgebrachtes Vesper verzehrten. Die Möglichkeit, sich anschließend am Kiosk mit Süßigkeiten, Eis oder Andenken einzudenken, wurde gerne angenommen. Danach setzen wir unsere Wanderung Richtung Forbach fort.

Schwarzenbach-Talsperre

Auf der Staumauer

Am Kiosk
Auch wenn die Gesamtwegstrecke mit 16 Kilometern alles andere als kurz war, hielten alle Minis tapfer durch. Trotzdem waren wir froh, als endlich der Ortskern von Forbach in Sichtweite kam. Die meisten hatten gegen Ende ihre Wasservorräte bereits aufgebraucht, so dass der Brunnen neben einer Kapelle zum Auffüllen gerne genutzt wurde. Die ganz harten zogen es dann vor, im Ort barfüßig weiter zu marschieren...

Wasservorräte ergänzen

Wanderung barfuß
Selbstverständlich war der Rückweg mit dem Bus geplant, und da der nur im 2-Stunden-Takt fuhr blieb noch ausreichend Zeit, um in Forbach die Füße in die Murg zu hängen, ein Eis zu essen, den Spielplatz unsicher zu machen oder im Park eine Wasserschlacht anzuzetteln. Um 17:33 Uhr saßen wir dann wieder im Bus 263 nach Herrenwies - wieder mit nassen Klamotten, diesmal aber aufgrund der Wasserschlacht und nicht wegen eines Gewitters.

Forbach

An der Murg

Spielplatz und Park

Wasserschlacht
Nach den Geheimratsecken wurde im Aufenthaltsraum der Beamer aufgebaut. Fünf Gruppen traten bei "Wer wird Biblionär?" gegeneinander an, einer Quizshow mit Fragen zur Bibel, angelehnt an das bekannte "Wer wird Millionär?" aus dem Fernsehen. Neben den üblichen Fragen mit vier Auswahlmöglichkeiten gab es auch Schätzfragen, die alle Gruppen parallel beantworten mussten. Natürlich standen auch eine Reihe an Jokern zur Verfügung, z.B. der Bibel-Joker (1x in der Bibel nachschlagen), der 50:50 Joker und der Publikumsjoker, bei dem die Leiter nach ihrer Meinung gefragt werden durften.

"Wer wird Biblionär?"

Was am letzten Tag eines Lagers ansteht, ist klar: Haus putzen und Rückfahrt. Doch beim Pfingstlager gab es zuvor noch einen stimmungsvollen Wortgottesdienst mit dem Thema "Das perfekte Herz", der eine gelungene Abrundung des Lagers war.

Wortgottesdienst