Osterlager 2008

Lochmühle / Schwarzwald

Dienstag

Alle, die um 7:30 Uhr noch nicht wach waren, wurden vom Lied "Final Countdown" [Musik] aus dem Schlaf gerissen. Die Leiter gaben den Hinweis, dass sich bis zum Ende des Liedes alle angezogen vor der Tür einzufinden hatten. Frühsport stand auf dem Programm! Joggen, Kniebeugen und der unvermeidliche "Hampelmann" durften natürlich auch nicht fehlen...

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Frühsport

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Inzwischen hatte das Wetter aufgeklart, so dass wir uns auch für längere Aktionen vor die Tür wagen konnten. Fünf Gruppen bekamen die Aufgabe, das Rätsel um den Brand der Lochmühle von 1861 aufzuklären, bei dem auch angeblich ein Bewohner der Mühle ermordet wurde. Im Nachhinein müssen wir jetzt natürlich zugeben, dass der Mord frei erfunden und jede Ähnlichkeit mit lebenden Personen rein zufällig ist. Doch der Brand hat tatsächlich stattgefunden, und dies und weitere Fakten ließen sich den 16 Tafeln des "Historischen Pfades" rund um Neukirch entnehmen. Auf einem Hinweiszettel beantworteten wir zu jeder Tafel diverse Fragen, die dann zur Lösung des Kriminalfalls beitrugen.

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...Ermittlungen in reizvoller Landschaft

Angesichts der großen Aufgabe und des teils sehr steilen Weges war dann auch kaum Zeit, um die landschaftliche Schönheit des "Brennerslochs" und des lieblichen Bregenbach-Tals zu genießen, denn die Hinweise führten Schritt für Schritt zu Klärung des Falls. Viele Informationen gab es zu sammeln, so lieferte der Hinweiszettel z.B. die Information, dass der Täter das gleiche Geschlecht hatte wie die beiden Personen, die 1805 im "Gasthaus Ochsen" vom Blitz erschlagen wurden. Nach Tafel 15 waren diese männlich, dementsprechend war auch das Geschlecht des Täters herausgefunden. Kombiniert mit der ebenfalls per Hinweiszettel und "Historischem Pfad" ermittelten Informationen, dass der Vorname des Täters mit "j" anfängt und er ein ungerades Alter hat, war nach einem Blick ins Kirchenbuch von damals, das alle Einwohner der umliegenden Höfe aufführt klar: beim Täter konnte es sich nur um Joseph Riester, den Koch des "Gasthaus Ochsen" handeln. Als Tatwerkzeug kam dann nur noch das Küchenmesser in Frage, da es etwas mit dem Beruf des Täters zu tun haben und eine scharfe Klinge besitzen musste.

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Unterwegs auf dem "Historischen Pfad"

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Natürlich lief bei den Ermittlungen nicht alles reibungslos ab. Während einige Gruppen wilden Tieren begegneten, die sich zum Schrecken aller auch noch als sehr zutraulich erwiesen, nahmen andere jede Abzweigung zum Anlass, genau den falschen Weg zu gehen und dann in abgelegenen Waldstücken zu landen. Mit dem Kleinbus wurde aber auch diese Gruppe wieder eingefangen, so dass wir das Mittagessen, Brot mit Wurst und Käse, gemeinsam essen konnten. Nach dem Mittagessen gab es freie Zeit zur Vorbereitung des Lagerabends, dem Weiterbau des Staudamms im Bach und Erfrischungskuren frei nach Sebastian Kneipp (siehe Wikipedia). Wie kalt das Wasser war, kann man sich bei Erwähnung der Tatsache, dass es auch an diesem Morgen noch leicht schneite und überall Reif lag leicht vorstellen...

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Wildes Tier

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Staudammbau

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Das etwas weniger üppige Mittagessen war durchaus beabsichtigt, schließlich sollte bei allen abends noch genug Platz sein für ein 3-Gänge-Menü aus Tomatensuppe, Geschnetzeltem mit Knödeln als Hauptgericht und Birnen mit Schokoladenpudding als Nachtisch. Für den Lagerabend hatten sich die Minis einiges einfallen lassen: nach dem unvermeidlichen Clubtanz zu Beginn und der Siegerehrung der Osterolympiade vom Montag folgte ein Wettbewerb organisiert von den jüngeren Mädchen, bei dem sich die Kandidaten vor der strengen Jury im "Hampelmann-machen" und "auf einem Bein stehen" duellierten. Die Jungs zogen mit "Deutschland sucht die Naturkatastrophe" nach, wo "Hansi" und "Klausi" sich die Ehre gaben und möglichst infernalische Geräusche produzierten, wofür sie vom Publikum gefeiert wurden.

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Wettbewerb

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Deutschland sucht die Naturkatastrophe

Nicht weniger bühnenreif war der Sketch der mittleren Mädels, der eine schwierige familiäre Situation humoristisch umsetzte. Den Abschluss bildete "Minis next Topmodel", wo das talentierteste Fotomodell gesucht und gefunden wurde.

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Minis next Topmodel

Mittwoch

Die Rückfahrt erfolgte selbstverständlich in umgekehrter Reihenfolge wie die Hinfahrt: erst zu Fuß, dann mit dem Bus und dann mit dem Zug! Da der Protokollant aufgrund geschäftlicher Termine bereits am Dienstag Abend abreisen musste, gibt es hierzu leider keine näheren Infos...

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