Herbstlager 2007

Vogelhof / Schwarzwald

Dienstag

Das immer noch optimale Wetter nutzten wir für ein weiteres Geländespiel im Wald, das Schmugglerspiel. Zwei Gruppen wurden ausgelost, die einen waren die Zöllner, die anderen Schmuggler. Letztere versuchten, quer über das Spielgebiet verschiedene illegale Gegenstände zu schmuggeln, ohne sich von den Zöllnern erwischen zu lassen. Das hieß, entweder schnell genug vor dem Zoll wegzurennen oder das Schmuggelgut sorgfältig genug am Körper zu verstecken - was natürlich bei einer Rohrbombe (alias Blechdose) deutlich schwieriger zu bewerkstelligen war als bei einem Briefumschlag mit Geheimdokumenten. Ebenfalls einfacher zu schmuggeln waren die gefälschten 200.000-Euro-Scheine und die Filmdosen mit geheimen Mikrofilmen, die ebenfalls nicht in die Hand der Zöllner fallen sollten. Entsprechend dem unterschiedlichen Schwierigkeitsgrad wurden die Gegenstände dann auch mit unterschiedlich hohen Punktzahlen gewertet.

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Schmuggelgut

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Schmugglerspiel

Zum Mittagessen gab es ein Menü aus Buchstabensuppe, Kaiserschmarrn und Nachtisch, das Christina gemeinsam mit Johanna (die uns dankenswerterweise auf dem Lager in der Küche unterstützt hat) ohne Rücksicht auf eigene Verluste (Kaiserschmarrn für 30 Leute ist halt so eine Sache...) zubereitet hat. Am Nachmittag war dann freie Zeit - nicht nur, um zu spielen, sondern auch um den Lagerabend vorzubereiten. In guter alter Tradition sollten sich nämlich alle Teilnehmer in Gruppen selbstständig einen Programmpunkt für den Lagerabend ausdenken.

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Abwerfspiel

Die meisten Gruppen einigten sich auf ein Theaterstück, und so sahen wir ein buntes Programm vom Märchenspiel bis zum Krimi...

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Im Lagergericht der Leiter erfolgten Verurteilungen für den Besitz von Jugendzeitschriften, das Verbreiten von Gerüchten über Leiter und mehrfachen Mord (im vorangegangenen Theaterstück...). Aufgrund des eindeutigen Beweismaterials bzw. der Zeugenaussagen - unter anderem bestätigten die Leichen höchstpersönlich, von dem Angeklagten ermordet worden zu sein - erfolgten in diesen drei Fällen Verurteilungen, wenngleich die Strafen nicht besonders hart ausfielen (z.B. 10x schreiben: "ich darf nicht morden"). Fallen gelassen wurde hingegen der Vorwurf, einige Jungs hätten das Lagerfeuer ausgepinkelt: die Argumentation der Angeklagten, dass dies angesichts der Größe des Feuers gar nicht möglich gewesen wäre, überzeugte das Hohe Gericht.

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Lagergericht

Zum Abschluss traten alle Minis bei "Konrad sucht das Multitalent" an. Während die ersten schon beim Zeitungstanz gleich am Anfang ausschieden, arbeiteten sich die anderen durch Playback-Show und Modenschau-Präsentation weiter bis zum Mehlschneiden. Hier war die Aufgabe, mit dem Messer einen Mehlhaufen zu verkleinern, ohne dass das darauf liegende Gummibärchen herunterfiel. Der Verlierer musste natürlich das Gummibärchen ohne Zuhilfenahme der Finger nur mit dem Mund aus dem Mehl herausholen, bevor es dann zur letzten, mit Abstand schwierigsten Aufgabe ging: die strenge Jury zum Lachen zu bringen.

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Die Jury

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Aufgabe: Playback

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1. und 2. Siegerin

Mittwoch

Mit dem Tag der deutschen Einheit endete das Lager, und wir machten uns in umgekehrter Reihenfolge wie beim Hinweg auf Richtung Karlsruhe; also erst zu Fuß, dann Bus und dann Schwarzwaldbahn. Natürlich musste vorher der Vogelhof gründlich geputzt werden, es blieb aber trotzdem noch genug Zeit für eine letzte Gesangsrunde an der Feuerstelle oder das Abwerfspiel auf dem Platz vor dem Haus. Mit dem Lied "Nehmt Abschied, Brüder" und dem Ministrantengebet in der Morgensonne fand das Lager seinen gelungenen Abschluss...

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