Fahrplanmäßig fuhren wir um 14:07 Uhr vom Karlsruher Hauptbahnhof in Richtung Rheinland-Pfalz ab. Das zweimalige Umsteigen wurde trotz Gleiswechsel und kurzer Anschlusszeit erfolgreich gemeistert. Am Bahnhof in Waldfischbach holten Julia und Anika das Gepäck erfreulicherweise mit dem Auto ab, während wir selbst zu Fuß den Berg, auf dem die Hütte steht, erklimmen mussten.

Die Pfadfinderhütte St. Georg auf dem Kohlhaufen
Nachdem die Zimmer belegt und der Kachelofen in Gang gesetzt waren, gab es panierte Puten-Chips mit Baguette, Tomaten und Gurken. Der Abend klang mit Lagerliedern und Brettspielen aus.

Kachelofen statt Zentralheizung - da hieß es Holz hacken
Nach dem Frühstück wurden sogleich die Rucksäcke gepackt, denn ein Schatz sollte gefunden werden. Der mit Holz- oder Kreidepfeilen markierte Weg führte uns erst durchs Dorf und dann einen schmalen Pfad entlang, zu dessen Seiten sich große Felsen erheben. Anschließend fanden wir eine Nachricht: auf einem Zettel waren einige Aufgaben vermerkt, wie z.B. das Sammeln von 10 Eichenblättern oder eines 2m langen Stockes. Eine zweite Nachricht musste erst ausgegraben werden.

Felsenpfad am Galgenfelsen
Bei der Ruine Heidelsburg angekommen legten wir die verlangten Gegenstände nieder, und merkwürdigerweise lag nach der Rückkehr von der Mittagspause an genau dieser Stelle eine Schatzkarte. Nach mehreren Irrtümern fanden wir den Schatz, der in einem Felsen versteckt war und machten uns auf den Rückweg zum Haus. Den Hunger nach der langen Wanderung stillten wir mit Spaghetti Bolognaise, anschließend ließen wir uns das Schokoladenfondue schmecken. Danach versuchten wir noch beim Spiel "Tabu" Begriffe zu erraten.
Abends erlebten die Mädels eine Schrecksekunde, als zwei finstere Gestalten auf den Balkon kletterten und an die Scheibe klopften, ansonsten verlief die Nacht aber ruhig.

Hier war der Schatz im Fels versteckt

Schokoladenfondue
lag unsere Hütte vollkommen im Nebel, es war etwas kälter. Nichtsdestotrotz begannen wir den Tag mit einigen Spielen im Freien, um danach in der Hütte das Hausspiel zu spielen. Um auf einem Spielplan vorzurücken suchten wir im Haus nach Zetteln, auf denen Aufgaben notiert waren. Mit dem Lösen dieser Aufgaben (vom Zähneputzen über Quizfragen bis zu sportlichen Übungen) konnten die verschiedenen Gruppen auf dem Spielplan vorrücken.
Abends wurden wir kreativ tätig: wir stellten Gipsmasken her und malten eine neue Fahne für die Ministranten St. Konrad, die wir später auf dem Gruppenfoto präsentieren konnten. Nach Einbruch der Dunkelheit unternahmen wir noch einen Nachtspaziergang - eine Nachtwanderung konnten wir leider wegen der Erkrankung einiger Teilnehmer nicht durchführen.

Beim Eingipsen
Vormittags bereiteten wir in mehreren Gruppen den Lagerabend vor, nachdem einige ins Dorf gejoggt sind um Kamillentee für unsere Kranken zu kaufen. Der Kamillentee half dann auch sehr gut, so dass nachmittags alle wieder dazu in der Lage waren, mit in das Waldfischbacher Schwimmbad zu gehen. Hungrig vom Bad und vom Springen machten wir uns nach der Rückkehr zum Haus über das deftige Abendessen her - Kartoffelsalat mit Fleischkäse standen auf dem Tisch.
Frisch gestärkt begann der Lagerabend, auf dem vom Ratespiel bis zum Armdrücken nichts fehlte.

Wer reagiert schneller?
Wie immer räumten wir am letzten Tag die Zimmer auf und fegten anschließend mit dem Besen. Während drinnen die Endreinigung lief hielten wir uns draußen mit Spielen mehr oder weniger warm - ob rennend und anschleichend bei "Verband" oder als Bodyguard bei "Britney und Fan".
Anschließend nahmen wir noch mit dem Selbstauslöser ein Gruppenfoto auf, als Stativ diente unser Begleitfahrzeug!

Laub-Schlacht

Gruppenfoto mit der neuen Ministranten-Fahne