Sommerlager 2002

Samstag & Sonntag

Samstag

Nach dem Frühstück wurden zwei Gruppen für die Schnitzeljagd gebildet. Die eine machte sich eine halbe Stunde früher auf den Weg und begann, Holz- und Kreidepfeile zu legen. Natürlich waren auch viele falsche Wege darunter, um es der zweiten Gruppe nicht allzu einfach zu machen. Doch die offene Landschaft wurde ihnen fast zum Verhängnis: Beinahe wäre die vorausgehende Gruppe von der nachfolgenden gesehen worden! Nur durch einen kurzen Sprint konnte diese Gefahr aus dem Weg geräumt werden. Nachdem der Weg uns noch etwas auf den Berg herauf führte, versteckten wir uns im Unterholz des Waldrandes. Eine halbe Stunde später kam pünktlich die zweite Gruppe an unser Versteck, und sofort begann die Suche nach der ersten Gruppe!

Als schließlich alle gefunden waren, machten wir uns auch sogleich an den Rückweg, da zum Mittagessen Frikadellen mit Pommes frites auf uns warteten! Danach bereitete jedes Zimmer einen Programmpunkt für den traditionellen Lagerabend vor. Außerdem galt es, das Gepäck schon einmal grob zusammenzupacken und nicht mehr benutzte Räume zu säubern.

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Nach dem - ausnahmsweise einmal warmen - Abendessen (Hawai-Toasts) begann dann der Lagerabend mit den Programmpunkten der Teilnehmer. Neben Sketchen und einem Lager-Rätsel wurden Zaubertricks und eine Mr. / Misses Mini-Wahl durchgeführt. Bei letzterer gewann mit deutlichem Vorsprung Gruppenleiter Martin, da er alle Aufgaben (Heiratsantrag machen, spontan Ausrede erfinden, zu Britney Spears Playback singen) erfolgreich bewältigte und zudem noch eine schöne Zahnbürste besaß! Zur Belohnung durfte er dann seine Blockflötenkünste vor versammelter Mannschaft beweisen, allerdings scheiterte er bereits an so "anspruchsvollen" Liedern wie "Hänschen Klein" und "Alle meine Entchen".

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Die Jury von "Mr. / Miss Mini"

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Aufgabe zu "Mr. / Miss Mini"

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Bearbeitung des Lagerrätsels

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Musikalisch "hochwertige" Darbietung von Martin

Es folgte die mit Spannung erwartete Verkündung der Wettbewerbssieger von Dorfrallye und Lagerolympiade.

Sonntag

Da unser Zug schon um 9:55 Uhr in Immenstadt abfuhr, mussten wir uns morgens besonders beeilen. Der Wecker der Leiter klingelte deshalb schon um 5:45 Uhr, während die Teilnehmer noch bis 6:30 Uhr schlafen durften. Nach dem Frühstück wurden die Zimmer geräumt und mit dem Großputz begonnen, der dank des am Abend zuvor bereits vorgestellten Putzplans auch in einigermaßen geordneten Bahnen verlief. Der Hauseigentümer war äußerst zufrieden mit uns, nach seiner Aussage sei das Haus "tiptop" gesäubert worden. Und so wurden wir ohne größere Verzögerungen vom Hausbesitzer mit dem Bus zum Bahnhof gefahren. Auf der Rückfahrt zeigte sich das Wetter und die Landschaft des Allgäus noch einmal von seiner schönsten Seite...

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Abfahrt mit dem Bus

Allerdings war schon unser erster Zug, in dem wir ungefähr eine Stunde fuhren, mit Neigetechnik ausgestattet, d.h. er "legt" sich automatisch in die Kurven, um schneller fahren zu können. Leider ist das mit starkem Schaukeln des Zuges verbunden, und als wir dann in den zweiten Neigetechnik-Zug umgestiegen sind - in dem der größte Teil der Minis im Gepäckabteil mit all den Koffern sitzen musste - wurde es einigen doch etwas anders zu Mute.

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Blick aus dem Zugfenster im Allgäu

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...müde?

Letztendlich lief dann aber doch alles gut, und gerade noch rechtzeitig stiegen wir in den einigermaßen schaukelfreien Regionalexpress um, der uns über den Schwarzwald zurück nach Karlsruhe bringen sollte. Und so waren bei der Ankunft in Karlsruhe die etwas bleichen Gesichter auch schon wieder verschwunden, und mit lediglich fünf Minuten Verspätung erreichten wir Gleis 11 des Karlsruher Hauptbahnhofs...

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