In diesem Jahr hatten wir uns ein etwas weiter entferntes Ziel für die 1. Mai Radtour ausgesucht: die Domstadt Speyer in der Pfalz. Da 120 Kilometer doch etwas zu viel geworden wären, war die Rückfahrt im Zug geplant. Das hatte allerdings den Nachteil, an feste Abfahrtszeiten gebunden zu sein, so dass wir kräftig in die Pedale treten mussten, um die 60 Kilometer schnell genug zu meistern.

Unterwegs...

Fahrt entlang des Rheindamms
Immerhin spielte das Wetter mit; es war weder zu heiß noch zu kalt - also absolut perfektes Radtour-Wetter. Sieht man von den vielen Beinahe-Zusammenstößen mit dem Gegenverkehr und einer Reifenpanne (die sich aber durch Aufpumpen beheben ließ) ab, kamen wir auf den Rheindämmen relativ zügig voran. Das letzte Stück vor Germersheim verlief sogar direkt entlang des Rheins!

Auf dem Weg nach Speyer
Wegen der knappen Zeit gönnten wir uns erst nach 30 Kilometern bei Germersheim die erste (und einzige) längere Pause. Frisch gestärkt vom Vesper hatten einige sogar noch genug Kraft, ein Fußballspiel unter der Rheinbrücke zu beginnen...

Pause am Rhein

Doch die Zeit drängte, denn schließlich wollten wir unseren Zug nicht verpassen. Zunächst war es jedoch erst einmal ein Zug, der unsere Fahrt blockierte...

Warten am Bahnübergang

Gegen 16:00 Uhr kamen wir planmäßig in Speyer an, wo uns Pfr. Nesselhauf, der wieder auf der Tour mitgefahren ist, ein Eis spendierte. Eis essend marschierten wir anschließend zum Dom, dem wir als gute Ministranten selbstverständlich einen Besuch abstatten wollten. Zumindest für einen Kurzbesuch der Krypta reichten die 15 Minuten, die die Leiter als Zeitvorgabe gegeben hatten.

Unterwegs in Speyer

In Speyer fuhren wir mit dem Rad anschließend zum Bahnhof, wo wir samt Rädern den Regionalzug bestiegen. Auf der Fahrt über Mannheim, Heidelberg und Walldorf nach Karlsruhe regnete es zwischendurch, in Karlsruhe konnten wir aber bei Sonnenschein wieder zurück nach St. Konrad fahren. Nachdem der Oberministrant schon 100m nach dem Bahnhof die Gruppe versehentlich in eine Sackgasse lotste, übernahm Radprofi Pfr. Nesselhauf die Führung und fand problemlos den Einstieg zur Alb, die wir bis in die Nordweststadt entlang fuhren. Dort gab es in bewährter Tradition im Garten von Familie Müller Gegrilltes und Salate zu essen.

Vor dem Speyrer Dom