Detektivspiel & Geld oder Liebe

Am ersten Samstag nach dem Schulbeginn trafen wir uns gegen 15 Uhr im Ölkeller von St. Konrad. Und da es im Ölkeller trotz Sonnenscheins nicht gerade heiß war, wärmten wir uns erst einmal bei einer Runde "Reise nach Jerusalem" auf. Anschließend wurde dann die "extreme-Variante" dieses bekannten Spiels gestartet, bei der es keine Stühle gibt, sondern die Mitspieler auf Zetteln sehen, ob sie nun einen "Stuhl" oder einen "Stuhlbesetzer" darstellen...

Nachdem sich die Verwirrung des Spiels "Familie Maier-Meyer-Mayer" zur Einteilung in zwei Gruppen gelegt hatte, stellten sich beide Gruppen AUF ca. 5 Stühle. Ihre Aufgabe war es nun, immer den hintersten Stuhl nach vorne durchzugeben und sich auf diese Weise fortzubewegen. Der den Ölkeller musste hin- und zurück durchquert werden, ohne dass jemand den Boden berührt. Dazu wurde passend Speedy Gonzales eingespielt.

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Anschließend bekam jeder Smarties in die Hand gedrückt, und deren Farbe bestimmt dann auch die Gruppe für die nächste große Herausforderung, das Detektivspiel. In der Nordweststadt wurden 6 braune Umschläge versteckt, die für jede der drei Gruppen zwei Zettel enthielten (natürlich in der jeweiligen Smartie-Farbe). Auf dem einen war die nächste Aufgabe und der Weiterweg beschrieben, der andere war ein Teil einer Detektiv-Rätsel-Geschichte, die anschließend zusammengesetzt und gelöst werden sollte. Der erste Briefumschlag war in der Nähe des Kirchturms versteckt, folgende Aufgabe wurde den Teilnehmern gestellt:

Überquert die Hertzstraße mit dem Zebrastreifen! Folgt dann den Kreidezeichen auf der Straße ("X" bedeutet "Falscher Weg"). Wenn Ihr das unten stehende Zeichen seht, sucht den nächsten Umschlag mit Hinweisen in der Richtung des Pfeils!

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Nachdem die zahlreichen Irrwege hinter sich gelassen wurden, stand dann auf Zettel Nr. 2 die nächste Aufgabe:

Geht zum Haus "Karlsruher Weg 1". Klingelt an diesem Haus dort, wo der Name auch auf dem Klingelknopf steht. Versucht anschließend dem Bewohner den Ort des nächsten Zettels zu entlocken...

...was sich im Übrigen als nicht immer ganz einfach erwies. Denn die Person am anderen Ende der Sprechanlage war ziemlich kurz angebunden und rückte den Standort des nächsten Zettels nur äußerst wiederwillig heraus. Der nächste Zettel war nämlich im Briefkasten versteckt! Die nächste Aufgabe war, den Karlsruher Weg entlangzugehen und schließlich in einer Telefonzelle eine ganz bestimmte Nummer zu wählen. Auf diese Weise bekam man dann mitgeteilt, dass der nächste braune Umschlag unter einem Zigarettenautomat klebte.

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Und wieder galt es, den Kreidezeichen auf dem Gehweg zu folgen; und nicht allzu viele "falsche Wege" zu gehen. Die Übermittlung des Standorts der nächsten Nachricht geschah dann auf besonders kreative Weise: bei einem Waldstück wurde direkt neben dem Weg ein auf volle Lautstärke gestelltes Funkgerät versteckt. Als die Gruppen vorbeikamen, wurden sie mit der verzerrten Stimme des Sprechfunks auf das Versteck des nächsten Zettels hingewiesen...

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Und zum Schluss galt es noch, auf ein Garagendach zu klettern um den letzten Zettel zu holen. Anschließend konnte die nun vollständige Krimigeschichte mit viel detektivischem Spürsinn gelöst werden. Doch damit war der Nachmittag noch lange nicht zu Ende, gleich danach begrüßte Moderator Martin "von der Lippe" seine Zuschauer zu einer neuen Ausgabe von Geld oder Liebe.

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Wie im Original auch wurden - nachdem die Titelmusik verklungen war - zunächst die Kandidaten vorgestellt und Witze von Kindern verlesen. Doch gleich danach ging es mit dem ersten Spiel weiter: zu sanfter Walzermusik aus den Lautsprechern mussten die Paare tanzen, wobei ein Luftballon nicht auf den Boden fallen durfte (hinlänglich bekannt unter "Apfelsinentanz" o.ä.). Nach einer weiteren Witzerunde von "von der Lippe" war dann auch das Publikum gefragt! Verschiedene Begriffe, in denen "Geld" oder "Liebe" vorkam, mussten pantomimisch vorgemacht und von den Kandidaten erkannt werden. Zur Erholung von Kandidaten und Publikum kam dann der erste - wie es in Fachkreisen heißt - Showact: Ö la palöma wurde in bestem Sächsisch gesungen.

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Aus Zeitgründen (v.d.Lippe: "Wir hängen schon 10 min") wurde auf das Klorollenspiel verzichtet, es ging gleich weiter mit dem Fotowettbewerb, wo die lustigsten Fotos der Leiter mit dem Overheadprojektor gezeigt wurden, natürlich wie immer versehen mit qualifizierten Kommentaren (wie z.B. "Eh, was guckst Du" oder "Is' mir schlecht, ich muss kotzen"). Nachdem die Vengaboys noch unbedingt ihr Shalala singen mussten, bekundeten die Kandidaten Rücken an Rücken ihre Übereinstimmung zu verschiedenen Fragen wie "Magst Du Enrique Iglesias?", "Magst Du Modern Talking?" oder "Findest Du den Schlagersänger Heino super?". Seltsamerweise antworteten alle Kandidaten übereinstimmend mit Nein, so dass der Weg frei wurde für den Liebespreis: ein halb abgebranntes Teelicht für den trauten romantischen Abend... :-)

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